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S 7 - Verlängerung Jetzt e. V.
Einladung zur Mitgliederversammlung
des Verein S 7-Verlängerung Jetzt e.V.
am 13.02.2012, 18.00 Uhr,
im Krämmel-Forum,
Hans-Urmiller-Ring 46a, 82515 Wolfratshausen
Anfang Dezember 2011 wurde dem Eisenbahn-Bundesamt (EBA) die Planfeststellungsunterlagen für die Verlängerung der S7 von Wofratshausen nach Geretsried übergeben. Das möchte die Deutsche Bahn AG zum Anlass nehmen, im Rahmen einer Informationsveranstaltung über den aktuellen Projektstand zu berichten. In dieser Informationsveranstaltung wird der in den Planfeststellungsunterlagen enthaltene Planungsstand vorgestellt und die nächsten Schritte im Planfeststellungsverfahren zur Beteiligung der Öffentlichkeit werden erläutert.
Die Informationsveranstaltung findet statt:
am Mittwoch, den 25. Januar 2012
um 19:00 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr)
in der Loisachhalle in Wolfratshausen.
Alle Interessenten sind herzlich eingeladen!
Presseberichte zur Veranstaltung:

"Wie der Presse zu entnehmen war, kommt nach der vor einem Jahr getroffenen Entscheidung zur Einleitung eines Planfeststellungsverfahren jetzt endlich Bewegung rein. Die Bahntochter DB Projektbau hat nämlich die Planfeststellungsunterlagen für die S-Bahn-Verlängerung von Wolfratshausen nach Geretsried beim zuständigen Eisenbahn-Bundesamt eingereicht. Wir begrüssen diesen Schritt für eine rechtsstaatliche und transparente Abwägung aller bisher eingebrachten und künftig noch möglichen Positionen, was oft einen Ausgleich divergierender Interessen bewirken kann. Wir wollen, dass möglichst viele Menschen in unserer Region den Ausbau der S-Bahn akzeptieren und unterstützen."
Johannes Schneider
1. Vorsitzender S7 Verlängerung Jetzt e.V.
Dezember 2011
Zeil: „Grünes Licht für die Verlängerung der S7“
Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil hat heute die Deutsche Bahn beauftragt, das Planfeststellungsverfahren für die Verlängerung der S7 von Wolfratshausen nach Geretsried einzuleiten. „Damit gehen wir einen entscheidenden weiteren Schritt auf dem Weg zur Realisierung dieses wichtigen Infrastrukturprojekts. Im Planfeststellungsverfahren können die unterschiedlichen Interessen objektiv gegeneinander abgewogen und in Einklang gebracht werden.
Pressemitteilung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums zum Download
Die Entscheidung des Wirtschaftsministers Zeil zur Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für die S7-Verlängerung ist ein sehr wichtiger Schritt für das Mittelzentrum und den ganzen Landkreis. Jetzt können Pro und Kontra, vor allem auch die Interessen der Wolfratshauser Bürger, in einem rechtlich geregelten Verfahren objektiv gewürdigt werden. Die Stadt Wolfratshausen sollte dabei berücksichtigen, dass das viel beklagte Verkehrsproblem auf der 1,2 km langen Sauerlacher Straße nicht durch einen S-Bahntrog gelöst werden kann, sondern nur durch den Wegfall der Fußgängerampel am Bahnübergang und durch Entschärfung von fünf neuralgischen Stellen. Der S7-Verein hat dazu bereits ein konkretes Konzept veröffentlicht.
Johannes Schneider
1. Vorsitzender S7 Verlängerung Jetzt e.V.
November 2010
S7-Verlängerung Jetzt e.V.
zum Ergebnis des Bürgerentscheids in Wolfratshausen am 4. Juli 2010
Pressemitteilung vom 06.07.2010 als PDF zum Download
„S7-Verlängerung Jetzt e.V.“ zum bevorstehenden Bürgerentscheid in Wolfratshausen:
1. Freie Interessenvertretung akzektieren. Die freie Meinungsäußerung und das Eintreten für Interessen sind in einer Demokratie von allen Beteiligten zu respektieren. Wir verstehen die Sorgen vieler Wolfratshauser Bürgerinnen und Bürger im Zusammenhang mit der Verlängerung der S-Bahn. Sich in Bürgerinitiativen zusammenzuschließen, um der eigenen Meinung mehr Nachdruck zu verleihen, halten wir für selbstverständlich. Das muss für die Gegner einer Schrankenlösung genauso gelten wie für die Befürworter.
2. Fairen Umgang pflegen. Für ebenso selbstverständlich halten wir bei aller Härte von inhaltlichen Auseinandersetzungen einen fairen Umgang miteinander. Persönliche Verunglimpfungen und Unterstellungen dürfen keinen Platz haben. Denn es geht letztlich darum, wie man die gemeinsame Zukunft in unserer Region gestaltet – bei allem Widerstreit miteinander, nicht gegeneinander.
3. Umfassende Verkehrslösung anstreben. Eine Untertunnelung der Sauerlacher Straße ist wünschenswert, aber leider nicht zu finanzieren und daher nicht machbar. Ganz im Gegensatz zur Beibehaltung der Schranke. Da im Fall einer S-Bahn-Verlängerung auch Baumaßnahmen notwendig werden, kann die Stadt die Gunst der Stunde nutzen, um die bislang problematische Verkehrssituation im Bereich der Sauerlacher Straße mit einer durchdachten Gesamtlösung spürbar zu verbessern. Dazu haben wir einen Lösungsvorschlag gemacht. Wir haben ihn zur öffentlichen Diskussion vorgelegt und bitten auch weiterhin um konstruktive Beiträge und Anregungen hierzu.
4. Die ganze Region berücksichtigen. Beim Bürgerentscheid geht es nicht nur um den Ortskern von Wolfratshausen, sondern auch um die Verkehrsanbindung der Ortsteile Farchet und Waldram. Und es geht um eine bessere Mobilität für unsere ganze Region über Wolfratshausen und Geretsried hinaus. Dies bitten wir zu bedenken.
5. Planfeststellungsverfahren einleiten. Unterschiedliche Interessen zu haben und sie zu äußern ist für eine Demokratie völlig normal. Doch ohne weitere Abwägung dürfen die Interessen der einen nicht über die der anderen gestellt werden. Deshalb bedarf es eines fairen Ausgleichs in dem normierten, bundesweit einheitlichen und bewährten Instrument des Planfeststellungsverfahrens. Diesen Weg sieht unser Rechtsstaat vor, um bei entsprechenden Vorhaben die Vorteile und Nachteile, Bedenken, Sorgen und Ängste und die ins Spiel kommenden Interessen zu artikulieren, sauber herauszuarbeiten, sie sorgsam abzuwägen, zu bewerten und dann über das Projekt zu entscheiden. Das Planfeststellungsverfahren lässt allen Beteiligten genügend Raum für das Einbringen ihrer Positionen, sorgt für Transparenz und führt letztlich zu einem Ausgleich oft divergierender Interessen. Darin sehen wir ein wichtiges Ziel. Denn wir wollen, dass möglichst viele Menschen in unserer Region den Ausbau der S-Bahn akzeptieren und unterstützen.
Pressemitteilung als PDF zum Download
aktuelle Informationen zum Download:
Für den Verein „S7-Verlängerung Jetzt e.V.“ zeigt die nun vorgelegte Liste mit rund 2500 Unterschriften gegen die Schrankenlösung eines: Hier dokumentieren viele Bürgerinnen und Bürger in Wolfratshausen, dass sie eine bestimmte Variante der Straßenquerung ablehnen. Ihre Haltung mag aus subjektiven Gründen verständlich sein – das ist aber auch alles. Denn diese Sichtweise kreist lediglich um die eigene Interessenlage und blendet die Interessen anderer völlig aus. Doch auch die sind für ein Infrastrukturprojekt wie die Verlängerung der S-Bahn von großem Belang. Immer wieder berichten uns Bürgerinnen und Bürger in Wolfratshausen, dass sie anders denken als die Schrankengegner. Dann gibt es die Bürgerinnen und Bürger von Geretsried, die ein sehr starkes Interesse an einem S-Bahn-Anschluss haben, und die Einwohner und Pendler der umliegenden Gemeinden. Dazu kommen Vereine, Kammern, Verbände und Unternehmen der gesamten regionalen Wirtschaft, die aus einer Vielzahl von Gründen heraus die Verlängerung der S7 wichtig finden.
Unterschiedliche Interessen zu haben und sie zu äußern ist für eine Demokratie völlig normal. Doch das bedeutet noch lange nicht, ohne weitere Abwägung die Interessen der einen über die der anderen stellen zu können. Deshalb bedarf es eines fairen Ausgleichs. Und den sehen wir im bewährten Instrument des Planfeststellungsverfahrens. Dies ist genau der richtige Weg, den unser Rechtsstaat vorsieht, um bei entsprechenden Vorhaben die Vorteile und Nachteile, Bedenken, Sorgen und Ängste und die ins Spiel kommenden Interessen zu artikulieren, sauber herauszuarbeiten, sie sorgsam abzuwägen, zu bewerten und dann über das Projekt zu entscheiden.
Vor jeder Planfeststellung prüft ein gesondertes Raumordnungsverfahren, ob sich das Vorhaben mit den strengen Erfordernissen der Raumordnung und der Umweltverträglichkeit vereinbaren lässt. Das eigentliche Planfeststellungsverfahren besteht aus sechs Schritten:
Gegen diesen Beschluss kann selbstverständlich noch der Rechtsweg beschritten und geklagt werden.
Wir meinen: Das Planfeststellungsverfahren ist zwar oftmals mühsam, weil es eine intensive und langwierige Auseinandersetzung mit den unterschiedlichsten Erfordernissen und Standpunkten mit sich bringt. Es lässt jedoch allen Beteiligten genügend Raum für das Einbringen ihrer Positionen, sorgt für Transparenz und führt letztlich zu einem Ausgleich oft divergierender Interessen. Darin sehen wir ein wichtiges Ziel. Denn wir wollen, dass möglichst viele Menschen in unserer Region den Ausbau der S-Bahn akzeptieren und unterstützen.
Der Verein „S7-Verlängerung Jetzt e.V.“ sieht in der Diskussion um die Verlängerung der S-Bahn-Linie 7 einige bisher öffentlich vertretene Positionen zum Bahnübergang in Wolfratshausen als nicht haltbar an.
1. Die Schranke an der Staatsstraße 2070 (Sauerlacher Straße) hat Bestandsschutz.
Dies ergibt sich indirekt aus § 14a des Gesetzes über Kreuzungen von Eisenbahnen und Straßen (Eisenbahnkreuzungsgesetz). Diese Vorschrift regelt den Erhalt von Kreuzungsanlagen für den Fall, dass der Bahnbetrieb auf Dauer eingestellt oder die kreuzende Straße eingezogen wird. Die entscheidende Passage in Absatz 1 lautet: „Wird die Straße eingezogen oder der Betrieb der Eisenbahn dauernd eingestellt, so bleiben die Beteiligten wie bisher verpflichtet, die Kreuzungsanlagen in dem Umfang zu erhalten und in Betrieb zu halten, wie es die Sicherheit oder Abwicklung des Verkehrs auf dem bleibenden Verkehrsweg erfordert. Eine nach den Vorschriften des Eisenbahnrechts genehmigte Betriebseinstellung gilt nicht als dauernd im Sinne dieser Vorschrift, wenn sie mit der Verpflichtung zur weiteren Vorhaltung der Anlagen verbunden ist. ...“ Doch genau dieser Fall liegt in Wolfratshausen nicht vor, da die Anlagen seit Jahrzehnten durch die erforderlichen Rangierfahrten der S-Bahn und die Nutzung des Industriegleises in Betrieb sind. Fazit: Für die Schranke gilt Bestandsschutz.
2. Die gesetzlich vorgesehene Drittelung der Baukosten verändert die vorgegebene Nutzen-Kosten-Untersuchung nicht positiv.
Das Eisenbahnkreuzungsgesetz regelt in § 13 die Verteilung der Kosten für Baumaßnahmen, die zur Sicherheit oder zur Abwicklung des Verkehrs erforderlich sind (§ 3): „Wird an einem Bahnübergang eine Maßnahme nach § 3 durchgeführt, so tragen die Beteiligten je ein Drittel der Kosten. Das letzte Drittel der Kosten trägt bei Kreuzungen mit einem Schienenweg einer Eisenbahn des Bundes der Bund, in allen sonstigen Fällen das Land.“ Unabhängig, ob bei den Baumaßnahmen der Bund für die Bahn, das Land Bayern für die Staatsstraße und die Kommune für ihren Belang die Kosten übernimmt, trägt in der Gesamtsumme immer die öffentliche Hand und damit der Steuerzahler die Kosten. Fazit: Dies wäre ein Nullsummenspiel ohne jede positive Wirkung auf die Nutzen-Kosten-Untersuchung.
3. Die vom Consulting-Büro Vieregg-Rössler GmbH (München) angefertigte Machbarkeitsstudie für die niveaufreie Querung der Sauerlacher Straße hat sich als haltlos erwiesen.
Denn die Schranke unterliegt – wie unter Punkt 1 ausgeführt – dem Bestandsschutz. Selbst wenn das Industriegleis wegfallen sollte, bliebe die Tunnel- bzw. Trog-Lösung nicht finanzierbar und die Nutzen-Kosten-Untersuchung weiterhin negativ. Fazit: Die gedachten Einsparungen in zweistelliger Millionenhöhe sind nicht realisierbar.
Wir fordern alle Beteiligten auf, ihre Interessenpositionen klar zu benennen und sich miteinander um eine faire einvernehmliche Lösung zu bemühen, anstatt das Gegeneinander mit immer neuen Verhinderungsmöglichkeiten zu suchen. Alle sollten sehen: Der Ausbau der S-Bahn ist eine einmalige Chance zur Verbesserung der Infrastruktur und zur Steigerung der Attraktivität unserer Region. Die S-Bahn bringt allen Menschen in den beteiligten Kommunen und im Mittelzentrum Geretsried-Wolfratshausen Vorteile und trägt erheblich zur Förderung des Gemeinwohls bei.
- Gesteigerte Mobilität für die gesamte Bevölkerung insbesondere für Pendler, Schüler, Auszubildende und Senioren.
- Über 100 Mio. € Investitionssumme kommen zum Teil örtlichen Unternehmen zugute und bleiben somit der regionalen Wertschöpfungskette erhalten und sichern auch auf diesem Weg Arbeits- und Ausbildungsplätze.
- Verbesserte Anbindung von Königsdorf, Eurasburg, Beuerberg, Münsing, Dietramszell und auch Bad Heilbrunn und Bad Tölz an das S-Bahn Netz.
- Steigerung der Attraktivität des Standortes, um bei der Konkurrenz der Regionen rund um München auch in den nächsten Jahrzehnten mithalten zu können, denn die Verkehrsanbindung ist der Standortfaktor Nummer 1 bei Wirtschaft und Bevölkerung, wenn es um die Wahl eines Firmensitzes oder Wohnortes geht.
- Der größte Wirtschaftsstandort der Region mit über 43.000 Einwohnern im gemeinsamen Mittelzentrum Geretsried - Wolfratshausen kann so auch in Zukunft Ausbildungs- und Arbeitsplätze für die Bevölkerung aus der ganzen Region bieten und nicht zuletzt mit der Kreisumlage die Landkreisfinanzen erheblich unterstützen.
- Die Verkehrsproblematik in Wolfratshausen wird entschärft. Die drei Haltestellen in Geretsried entlasten den Verkehr in der Innenstadt von Wolfratshausen. Der Parkdruck um den S-Bahnhof Wolfratshausen und die umliegenden Wohngebiete wird gemindert.
- Der Wolfratshauser Stadtteil Waldram wird durch einen Fuß- und Radweg direkt an den Haltepunkt Gelting angeschlossen.
- Die Fußgängerampel an der Sauerlacher Straße verursacht bereits jetzt Standzeiten für den Autoverkehr von ca. 23 Min./Stunde in den Stoßzeiten. Diese Ampel kann durch eine Fußgänger- und Radfahrer-Unterführung ersetzt werden, damit reduzieren sich die Standzeiten für den Autoverkehr um die Hälfte, nämlich auf 12 Min./Stunde Schrankenschließzeit. Dies bedeutet eine Verbesserung der aktuellen Verkehrssituation.
- Ohne die Verlängerung der S7 wird der nachwachsenden Generation die Chance genommen für eine wirtschaftlich stabile, zukunftsfähige Entwicklung der Region. Es verstärkt sich die Gefahr der Abwanderung von Unternehmen in verkehrlich besser erschlossene Regionen. Das bedeutet einen Verlust an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen, einen Verlust an Wohnqualität und eine verstärkte Belastung der Umwelt durch noch mehr Verkehr.
- Streckenlänge: 9,5 km
- Investitionssumme: 107 Mio. Euro
- Bauzeit: 2 Jahre
- Einwohner im Mittelzentrum: 41.700
- Anzahl der Arbeitsplätze in Geretsried 2010: 7.500
- Pendlerströme aus und nach Geretsried: (4.000/Tag) bzw. (5.000/Tag)
- Prognostizierte Fahrgäste je Werktag: Geretsried Süd 3.200, Geretsried Mitte 2.600, Gelting 1.300
- Eingesparte PKW-Kilometer pro Tag: 60.700 km (10 t CO2/Tag)
Welche Fragen haben Sie jetzt schon ?
Bitte an
Stadt Geretsried
Karl-Lederer-Platz 1
82538 Geretsried
oder jochen_sternkopf@geretsried.de
Häufig gestellte Fragen:
- Was heißt eigentlich FFH-Gebiet ?
Ein Gebiet zum Schutz der einheimischen Natur in Europa. FFH bedeutet: (F) Fauna (Tiere), (F) Flora (Pflanzen) , (H) Habitat (Lebensraum).
- Warum muss eine FFH – Verträglichkeitsprüfung durchgeführt werden ?
Es muss überprüft werden, ob Beeinträchtigungen für das FFH-Gebiet entstehen, u.a. ob prioritäre Lebensräume/Arten gefährdet sind.
- Was sind prioritäre Lebensräume / Arten ?
Das sind besonders schützenswerte Lebensräume und Arten, z.B. Kalktrockenrasen, Hochmoore / Orchideen, Alpenbock (Käfer).
- Was hat die EU damit zu tun ?
Ist ein erheblicher Eingriff zu erwarten, muss die EU-Kommission dem Eingriff zustimmen. Ist der Eingriff zulässig, muss dafür ein Ausgleich geleistet werden.
- Wie ist das FFH-Gebiet vom S-Bahnbau betroffen ?
Die S-Bahntrasse verläuft ca. 800 m nordwestlich des Haltepunkts eingleisig durch das FFH-Gebiet. Haltepunkt, Zufahrt, Parkplätze und Abstellgleise befinden sich außerhalb des FFH-Gebietes.
- Warum ergibt sich für den Haltepunkt Richard-Wagner-Straße ein höherer Nutzen-Kosten-Faktor als für den Haltepunkt Robert-Schuhmann-Weg (Alternativstandort) ?
Der Haltepunkt Richard-Wagner-Straße wurde in der NKU mit einem Wert von 1,09 bewertet (förderfähig), der Haltepunkt Robert-Schuhmann-Weg mit 1,01 (eingeschränkt förderfähig). Dies liegt in erster Linie an der fußläufigen Erreichbarkeit der Haltepunkte. Der Haltepunkt Richard-Wagner-Straße erfasst im 1 km – Radius den Stadtteil Stein mit ca. 2500 Einwohnern, das sogenannte Musikerviertel und große Teile des Gewerbegebiets Süd.
Bayerns Verkehrsminister Zeil zur aktuellen Diskussion über die Verlängerung der S7
Zeil: „Verlängerung nur mit positivem Nutzen-Kosten- Faktor möglich“

Es ist geschafft!!! Einer Verlängerung der S-Bahn bis Geretsried steht nichts mehr im Weg! Wir sind sehr froh und glücklich über diese Entscheidung. Ein Kampf, der sich über so viele Jahre hingezogen hat, hat nun endlich zu einem guten Ende geführt.
Am späten Montagvormittag hat der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil in München die Ergebnisse der Nutzen-Kosten-Untersuchung bekannt gegeben und dabei mitgeteilt, dass es Geld von der Bundesregierung nur geben wird, wenn die Schrankenlösung umgesetzt wird.
Die für alle Experten absehbaren Ergebnisse liegen nun auf dem Tisch. Wir werden uns mit den Gutachten arrangieren und künftig alle Kraft dafür verwenden, die einzig gangbare Variante umzusetzen. Im Zentrum steht für uns das Ziel, die S-Bahn bis Geretsried auszubauen. Und dabei hat der Freistaat Bayern das Signal heute von rot auf grün gestellt.
Ich möchte mich nun auch ganz herzlich bei allen Unterstützern und den gut 750 Mitgliedern des Vereins S7-Verlängerung Jetzt e.V. bedanken! Vielen Dank dafür, dass Sie sich in den vergangenen Wochen mit zahlreichen Fragen an uns gewandt haben. Wir werden Ihre Fragen aufgreifen und die Fraktion der Um-jeden-Preis-Verhinderer damit konfrontieren! Bitte schreiben Sie Ihre Anliegen auch weiterhin an uns! Wir nehmen Ihre Sorgen ernst!
Johannes Schneider
1. Vorsitzender S7 Verlängerung Jetzt e.V.
Raus aus dem Verkehrschaos
Die S-Bahn endet vor der mit 24.000 Einwohnern größten Stadt im Landkreis. Von Wolfratshausen nach Geretsried zu kommen bedeutet lange Warte- und Fahrtzeit mit dem Bus. Das ist sehr unattraktiv. Pendler können also gar nicht anders, als mit dem Auto zu fahren. Mit der S7-Verlängerung sind beide Städte schnell und bis in den Abend erreichbar. Studien rechnen mit 6.600 Fahrgästen mehr am Tag. Davon die Hälfte Umsteiger von Auto auf S-Bahn. Mehr S-Bahn Nutzer - weniger Autoverkehr. Das ist wichtig für die ganze Region.
In Wolfratshausen und Geretsried Arbeitsplätze sichern
Beide Städte liegen im Wettbewerb zu anderen Kommunen mit guter Verkehrsanbindung. Der schnelle Weg in die Arbeit macht Arbeitsplätze attraktiv. Angesichts von Fachkräftemangel ist das Voraussetzung für Neuansiedlungen von Firmen. Mehr Unternehmen - mehr Arbeitsplätze. Das ist ein Gewinn für die ganze Region.
Wolfratshausen und Geretsried werden attraktiver
Wolfratshausen erstickt im Stau. Geretsried leidet an der mangelhaften Anbindung. Für beiden Seiten gibt es einen Ausweg mit der S7-Verlängerung. Beide Städte können Lebens- und Wohnqualität gewinnen. Mehr Mobilität - weniger Verkehrschaos.
Bayerischer Wirtschaftsminister Martin Zeil:
„Neue Nutzen-Kosten-Untersuchung im Zeitplan“
"Auch wenn die vom Verkehrsminister Zeil vorgestellte Nutzen-Kosten-Untersuchung die S7-Verlängerung in Frage stellt, besteht heute kein Grund zur Resignation. Auch der Minister selbst betonte die Bedeutung des Projektes für die wirtschaftliche Entwicklung der ganzen Region und hat daher um erneute Überprüfung der Kosten gebeten. Positiv und zugleich wichtig ist, dass jetzt die beiden Städte und der Landrat die S7-Verlängerung als gemeinsames Projekt betrachten und konkrete Ansatzpunkte für eine Verbesserung des Nutzen-Kosten-Indikators herausarbeiten. Dabei werden sie vom Stimmkreisabgeordneten Martin Bachhuber und seinem Kollegen Streibl tatkräftig unterstützt. Unser Verein wird weiterhin für die Verlängerung mit einem Gleistunnel die Werbetrommel rühren und die Kommunen entsprechend unterstützen."
Johannes Schneider
1. Vorsitzender S7 Verlängerung Jetzt e.V.
Nutzen-Kosten-Untersuchung vorgestellt /
Verkehrsminister Zeil fordert weitere Anstrengungen zur Realisierung
Zeil: "Bislang unzureichendes Nutzen-Kosten-Verhältnis erfordert klares Bekenntnis aller Beteiligten zur S7-Verlängerung"

Stephan Heinle, Vorstand des TUS Geretsried
"Die S-Bahn Verlängerung ist auch für die ansässigen Vereine wie den TUS Geretsried ausnehmend wichtig, da die Erreichbarkeit der Veranstaltungsorte gerade für die Jugendlichen mit einer S-Bahn Anbindung entscheidend verbessert würde."

Martin Bachhuber, Mitglied des Bayerischen Landtages
"In meiner Funktion als Stimmkreisabgeordneter für den Stimmkreis Bad Tölz-Wolfratshausen/ Garmisch-Partenkirchen im Bayerischen Landtag bin ich Mitglied im Verein S7 Verlängerung Jetzt e.V., weil ich diese Infrastrukturmaßnahme als strategischen Ausbau zur Vernetzung des Landkreises sehe. Gemeinsam mit meinen Kollegen werde ich alles daran setzen, dass die S-Bahnverlängerung kommt."

Dr. Walter Steinbach, Burgmann Industries
"Die Verlängerung der S7 mit der Tunnellösung in Wolfratshausen muss jetzt realisiert werden. Auch Wolfratshausen gewinnt dadurch, z. B. durch die Verkehrsentlastung rund um den Bahnhof, einen möglichen ständigen 20 Minutentakt durch ein höheres Fahrgastaufkommen, durch Aufträge für unsere heimische Wirtschaft beim Bau dieses Großprojekts und weitere, zusätzliche Gründe."

Dr. Frank Götzelmann, Geschäftsführer Tyczka Energie GmbH & Co. KGaA und Tyczka Kohlensäure GmbH & Co KG
"Die Regionen im Speckgürtel von München stehen in Konkurrenz um die Ansiedelung von Wirtschaftsunternehmen und die Rekrutierung von qualifiziertem Personal. Damit Geretsried hier in Zukunft punkten kann, ist die S-Bahn-Verlängerung für die Unternehmen in der Tyczka-Gruppe unbedingt erforderlich. Dieser Anschluss erhöht die Attraktivität des Wirtschafts- und Lebensraumes Geretsried."

Martina Raschke, Energiewende Oberland
„Die Energiewende Oberland und auch ich fordern den Ausbau der S7. Wir können nicht nur davon sprechen, Menschen zum "Umsteigen" zu bewegen, wir müssen auch etwas tun. Schließlich geht es um die nachfolgenden Generationen und den Erhalt der Umwelt. Wir tragen Verantwortung und sollten sie auch wahrnehmen. Zeit, dass sich was tut!! Werden auch Sie Mitglied!“

Gertraud Ziegler, Personalleiterin Tyczka Totalgaz GmbH, Geretsried:
"Für unser Unternehmen ist die Verlängerung der S7 bis nach Geretsried überfällig und absolut notwendig, da wir hier in Geretsried in unmittelbarer Konkurrenz zum Arbeitsmarkt München stehen. Mit der direkten S-Bahn-Angliederung in Geretsried dauert ein Arbeitsweg von der Münchner Innenstadt aus ca. 45 Minuten - ist also durchaus konkurrenzfähig zu einem Arbeitsweg, den Arbeitnehmer innerhalb Münchens mit Umsteigen in Kauf nehmen müssen."




